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Weißflügelvampir (Diaemus youngi) Allgemeines:
Der Weißflügelvampir gehört zu der Familie der Blattnasen und zu der Unterfamilie der Vampirfledermäuse. Es wird vermutet, dass diese Art Tollwut, aber auch andere Krankheiten, überträgt. In vielen Gebieten wird sie deshalb als Plage angesehen und gejagt. Dennoch wird der Weißflügelvampir nicht als gefährdet angesehen.

Lateinischer Name:
Diaemus youngi

Verbreitungsgebiet/Lebensraum:
Das Hauptverbreitungsgebiet des Weißflügelvampirs ist Amerika. Dort lebt er hauptsächlich in Mexiko bis Argentinien. Dort leben sie bevorzugt in trockenen bis feuchten Wäldern. Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen oder hohlen Baumstämmen zurück.

Aussehen:
Weißflügelvampire werden bis zu 85mm groß und zwischen 30 und 45g schwer. Das Fell hat eine braune bis gräuliche Färbung. Die Flugmembranen sind weiß gefärbt. Ein typisches Merkmal sind die, für Vampirfledermäuse typischen, großen und sichelförmigen Schneide- und Eckzähne.

Lebensweise:
Weißflügelvampire gehören, wie die anderen Vampirfledermäuse, zu den einzigen Säugetiergruppen, die sich nur von Blut ernähren. Grundsätzlich trinken sie das Blut von Vögeln und Säugetieren. Um an das Blut zu gelangen suchen sich die Weißflügelvampire eine freie Stelle am Tier, die nicht von Fell oder Federn bedeckt ist. Die Tragzeit bei den Weibchen beträgt zwischen acht und neun Monate. Danach bringen sie meist ein Jungtier zur Welt. Weißflügelvampire können bis zu 20 Jahre alt werden.


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