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Fransenfledermaus

Informationen zur Fledermausart

Steckbrief

Fransenfledermaus (Myotis nattereri) Allgemeines:
Fransenfledermäuse gehören zur Familie der Glattnasen. Sie stehen unter Naturschutz. Ein Grund für die Populationsabnahme sind die fehlenden Quartiere.

Lateinischer Name:
Myotis nattereri

Verbreitungsgebiet/Lebensraum:
Im Sommer lebt die Fransenfledermaus hauptsächlich in Löchern oder Hohlräumen verschiedener Fassaden und Gebäuden. Jedoch lebt sie dort nur für wenige Tage und sucht sich danach ein neues Quartier. Im Winter sucht sie sich dagegen lieber unterirdische Unterkünfte und Hohlräume. Manche Tiere werden jedoch auch an der Oberfläche gesichtet.

Aussehen:
Die Fransenfledermaus wird zwischen 40 und 50mm groß und zwischen 5 und 10g schwer. Ihre Flügelspannweite beträgt 245 bis 280mm. Durch ihre fransenartigen Härchen an der Schwanzflughaut, bekam diese Art ihren passenden Namen. Das lange Fell ist auf dem Rücken braun bis grau. Das Fell auf der Unterseite ist hingegen hellgrau bis weiß. Die Ohren sind gegen andere Fledermausarten klein und länglicher. Sie sind mit einem Ohrdeckel ausgestattet.

Lebensweise:
Die Hauptnahrung der Fransenfledermaus sind Insekten, wie Fliegen, Mücken, Raupen und Spinnen. Diese Beute jagt sie hauptsächlich auf dem Boden von Wäldern.


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